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Über TAE-KWON-DO  E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Mittwoch, 11. März 2009 um 09:32 Uhr

Tae-Kwon-Do ist eine waffenlose koreanische Kampfkunst

TAE: Alle Arten von Fusstechniken
KWON: Alle Arten von Handtechniken
DO: Der Wille/Der Weg/Regeln/Denken u.v.m.



Einführung:
Tae Kwon Do ist eine koreanische Kampfsportart, die besonders für ihre Fußtritte bekannt ist.

Geschichte:
Korea hat als natürliche Landbrücke zwischen Japan und Korea immer mit dem kulturellen Einfluss und militärischen Invasionen seiner Nachbarn kämpfen müssen.
Während der Besetzung Koreas versuchten die Japaner die koreanische Kultur zu vernichten bzw. durch die japanische zu ersetzen. Sie verboten auch die Kampfkünste. Die meisten Koreaner hatten in dieser Zeit nur die Möglichkeit japanische oder chinesische Kampfsportarten zu lernen.
Nach der fünfzigjährigen Besetzung durch die Japaner (bis 1945) bestimmten nationalistische Tendenzen Korea und führten 1955 zum Zusammenschluss der verschiedenen Stilrichtungen der koreanischen Kampfkünste (Ausnahme: Tang Soo Do und Hap Ki Do).
Die treibende Kraft für diesen Zusammenschluß war General Hong Hi Choi (er hatte neben Tae-Kyon auch Karate gelernt). Die neugegründete Kampfsportart wurde nach der alten koreanischen Kampfkunst Tae-Kyon Tae Kwon Do genannt.
Beschreibung der Techniken: Tae Kwon Do ist nicht umsonst für seine Tritte bekannt. Im Training liegt der Schwerpunkt im Üben von verschiedenen Trittkombinationen. Die Schlagtechniken treten während des Trainings eher in den Hintergrund (etwa 30 % Schlag- und 70 % Tritttechnik). Die Bewegungen sind meist geradlinig und es werden selten Ausweichbewegungen benutzt. Neben der Grundschule (Training der Einzeltechniken) werden auch Formen und der freie Kampf geübt.
Bei den Tae Kwon Do-Formen gibt es zwei Stilrichtungen. Die Poomse sind eine vergleichsweise neue Erfindung der Koreaner, während die älteren Hyong ihre Abstammung von Karateformen nicht verleugnen können. Selbstverteidigung und Bruchtests sind ein Bestandteil der Prüfungen.
Es gibt zwei große Tae Kwon Do-Organisationen.
Die World Teakwondo Federation (WTF) ist vom Internationalen Olympischen Komitee anerkannt. Das Trainig in WTF-Vereinen ist oft wettkampflastig.
Die International Taekwondo Federation ist eine ältere Organisation, die von Hong Hi Choi gegründet wurde.

Die Grundlagen zur Bewertung:

Einige meiner Trainingskameraden im Hapkido trainieren parallel zum Hapkido Taekwondo bzw. sind von Taekwondo zum Hapkido gewechselt. Dazu kommen Bücher und Quellen aus dem WWW.

Fitnesswert:

Sehr hoch.

Selbstverteidigung:

Tae Kwon Do-Kämpfer neigen dazu aus der Entfernung zu kämpfen. Oft neigen sie dazu die Hände zu vernachlässigen. Bodenkampf ist nicht Bestandteil der Ausbildung.

Wettkampf:

Im Taekwondo gehört der Wettkampf zum Trainingsalltag und ist auch ab einer gewissen Stufe Teil der Prüfungen.

Verfügbarkeit:
Taekwondo ist in Deutschland sehr verbreitet.

 

 




Name: Kien (das Schöperische)
Element: Himmel (Luft)
Eigenschaft: Stärke


Name: Kun (das Empfangende)
Element: Erde
Eigenschaft: Hingabe


Name: Li (das Haftende)
Element: Feuer (Licht)
Eigenschaft: Die zweite Tochter


Name: Kan (das Abgründige)
Element: Wasser
Eigenschaft: Gefahr


Tae Geuk Ki wird die Flagge der Republik Südkorea genannt (wurde 1883 offiziell eingeführt). Sie wird so aufgehängt bzw. aufgenäht, daß das Zeichen mit den drei undurchbrochenen Strichen in der linken oberen Ecke steht. In der Mitte befindet sich ein Kreis, der von zwei ineinander geschlungenen Tropfen gebildet wird, der obere in roter, der untere in blauer Farbe, die die beiden Urkräfte Yin und Yang darstellen. Diese Vorstellung von den beiden polarisierenden Urkräften stammt noch aus dem Taoismus; die Anordnung soll zeigen, daß diese Urkräfte nicht zum Stillstand kommen, sondern der Kreislauf des Werdens sich dauernd fortsetzt. Der Grund hierfür liegt in dem zwischen den Kräften vorhandenen Spannungszustand, dem Gefälle, das die Kräfte in Bewegung hält und sie zu ihrer Vereinigung drängt, wodurch sie sich immer wieder neu erzeugen. Das wird durch den Tao bewirkt, der gleichbedeutend ist mit dem im Buddhismus gelehrten, unbewegten Urgrund, der ohne in Erscheinung zu treten, dennoch Ausgangspunkt und Ursache aller Bewegung ist.
Aus diesem Grund wurden die beiden Urkräfte in verschiedener Auswirkung gesehen; sie wurden als Lichtes und Dunkles bezeichnet, als Positives und Negatives oder als Männliches und Weibliches. Zusammengefaßt bilden sie das vollendete Ganze, die Schöpfung, was im Kreis zum Ausdruck kommt.
Das ständige Werden, das durch diese beiden Urkräfte bewirkt wird, ist getragen von Elementen, von denen vier als Symbole den Kreis umgeben. Eines der ältesten Weisheitsbücher der Menschheit, das chinesische I Ging, gibt Aufschluß und Erklärung über Bedeutung und Art dieser Symbole und damit verbundener weiterer Elemente und ihrer Kombinationen. Wer in diese Symbollehre Einblick gewinnen konnte, konnte das Weltgeschehen deuten, die Zukunft voraussagen usw. Hier soll nur eine kurze Erklärung der vier Zeichen auf der koreanischen Landesfahne angefügt werden.
Wichtig ist, daß diese Symbole nicht Abbildungen der Elemente sind, sondern ihrer Bewegungstendenzen.
Das erste, auf der Fahne links oben, ist Kien, das Schöpferische. Es hat drei ganze Striche. Seine Eigenschaft ist die Stärke, es symbolisiert den Himmel oder den Vater in der Familie der Zeichen.
Das linke untere Zeichen heißt Li, das Haftende. Es hat in der Mitte zwei halbe Striche. Seine Eigenschaft ist das Licht; es ist das Feuer oder die 2. Tochter.
Das rechte obere Zeichen hat den Namen Kan. Nur sein mittlerer Strich ist ganz. Es ist das Abgründige mit der Eigenschaft der Gefahr und ist der 2. Sohn der Familie.
Rechts unten schließlich erscheint Kun, das Empfangende, das die Hingebung zur Eigenschaft hat und die Mutter ist bzw. die Erde. Es hat sechs halbe Striche. Die Anordnung der Elemente, ihre zeichnerische Beschaffenheit und genauere Bedeutung sowie ihr Wesen bedürften einer genaueren Abhandlung, für die hier der Platz fehlt. Es sollte nur eine kurze Einführung zum besseren Verständnis der koreanischen Landesfahne gegeben werden. Wer mehr erfahren will, der lese im I Ging in der deutschen Übersetzung von Richard Wilhelm.
Die koreanische Landesfahne hat besondere spirituelle Bedeutung und sollte demzufolge als Symbol des Taekwon-Do in jeder Taekwon-Do-Schule angebracht werden.

 

Der TDK-EID
# I shall observe the principles of Taekwon Do.
(Ich werde die Prinzipien von Taekwon Do beachten.)
# I shall respect the instructor and senior ranks.
(Ich werde den Lehrer und die höheren Grade respektieren.)
# I shall never misuse Taekwon Do.
(Ich werde Taekwon Do niemals mißbrauchen.)
# I shall be a champion of freedom and justice.
(Ich werde für Freiheit und Gerechtigkeit kämpfen.)
# I shall build a more peaceful world.
(Ich werde für eine friedvolle Welt eintreten.)

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 12. März 2009 um 11:01 Uhr
 
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